Zur Ausbürgerung der von ausländischen Staatsangehörigen adoptierten russischen Kinder aus dem russischen Staatsverband sind dem Generalkonsulat der Russischen Föderation in Frankfurt am Main folgende Unterlagen persönlich vorzulegen:

  1. Personalausweise der Adoptiveltern mit Ablichtungen und russischer Übersetzung.
  2. Ein in russischer Sprache ausgefüllter Antrag (Anlage N6 - in doc-Format öffnen). Der Antrag wird in der Anwesenheit eines Konsularbeamten unterschrieben.
  3. Geburtsurkunde des adoptierten Kindes mit einer Ablichtung.
  4. Russischer Auslandspass des adoptierten Kindes mit Ablichtungen der Seiten mit persönlichen Daten und dem Konsularanmeldungsstempel.
  5.  Adoptionsurkunde mit einer Ablichtung.
  6.  Einbürgerungszusicherung (mit einer angebrachten Apostille) des adoptierten Kindes oder Kinderausweis (Kinderreisepass) mit Ablichtung und russischer Übersetzung.
  7. Einverständniserklärung des adoptierten Kindes mit Vollendung des 14. Lebensjahres zur Ausbürgerung aus dem russischen Staatsverband. Die Erklärung wird in der Anwesenheit eines Konsularbeamten unterschrieben.
  8. Drei Lichtbilder (3x4) des adoptierten Kindes mit Vollendung des 6. Lebensjahres.
  9. Quittung mit Zahlungsbestätigung (die Gebühr ist bei der Kasse des Generalkonsulats vorläufig in Bar zu bezahlen). Die Gebühr für die Ausbürgerung beträgt 450,- Euro. Zusätzlich werden Gebühren für notarielle Beglaubigung der russischen Übersetzungen (15,- Euro pro Seite) erhoben.
  10. Zwei Umschläge mit der Rücksendeadresse.

Bei der Antragstellung können auch andere Unterlagen angefragt werden.

Die Bearbeitungsfrist beträgt 1 Jahr. Soweit der Erlass des Präsidenten der Russischen Föderation vorliegt, wird der Antragsteller schriftlich informiert. Der russische Auslandspass des adoptierten Kindes sowie das Zusatzblatt zur Geburtsurkunde mit der Bestätigung der russischen Staatsangehörigkeit sind beim Generalkonsulat abzugeben, eine entsprechende Ausbürgerungsbescheinigung wird danach erteilt.